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Stoppt den Krieg in der Ukraine

Mit freundlicher Genehmigung der DFG/VK Karlsruhe veröffentlichen wir hier deren Flyer für die Kundgebung und Demonstration am Sonntag, 27. Februar 2022 ab 16:00 Uhr Marktplatz Karlsruhe:

DFG/VK Flyer Stoppt den Krieg in der Ukraine
DFG/VK Flyer Nein zum Krieg
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Karlsruhe gegen Krieg 24.02.2022

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Ja zum Frieden!
Zurück zum Minsker Abkommen!
Nein zum Krieg!

Wir verurteilen den Überfall der russischen Regierung auf die Ukraine zutiefst. Der Völkerrechtsbruch Russlands und das Einmarschieren in ukrainische Gebiete ist durch nichts zu entschulden, auch nicht durch historische Völkerechtsbrüche und das offensichtliche Vordringen der NATO Richtung Osten. Weitere Eskalation darf keine Option sein.

Die Welt hätte seit Jahrzehnten ein Prinzip der gemeinsamen Sicherheit verfolgen können. Stattdessen wurden einzelne Staaten isoliert und angegriffen. In einer Zeit, in der wir vor großen sozialen und ökologischen Herausforderungen stehen müssen die Menschen und Staaten miteinander sprechen, zusammenarbeiten, gemeinsame Lösungen suchen und abrüsten. 

Wir fordern alle Seiten auf, zurück an den Verhandlungstisch zu kehren und keine weitere Eskalation zu betreiben und keine weiteren Waffen in das Kriegsgebiet zu liefern.
Es darf keine deutsche Kriegsbeteiligung geben.

Das Bündnis Karlsruhe gegen Krieg ruft auf zu einer Mahnwache am Donnerstag den 24.02. ab 17 Uhr auf dem Marktplatz.

Bringt gerne Kerzen und Friedenssymbole mit um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

Bitte kommt mit einer FFP2 Maske und macht am besten vorher einen Schnelltest.

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Karlsruhe gegen Krieg

Zusatzinfo 24. Februar 2022: Der Aufruf ist vom 21. Februar und wird ggfs. noch aktualisiert!

Die Kriegsgefahr in der Ukraine ist weiterhin akut, daher rufen wir für Sonntag, den 27. Februar zur zweiten Karlsruhe gegen Krieg Demonstration auf.

Letzte Woche haben wir mit 200 Menschen für eine Deeskalation, Frieden und diplomatische Lösungen im NATO-Russland-Konflikt demonstriert. Keines davon ist geschehen, stattdessen wird sich in der Ostukraine gegenseitig beschossen und auch auf der Münchner „Sicherheitskonferenz“ wurden keine Signale der Entspannung gesetzt.

Wir haben Angst vor einem erneuten Krieg in Europa, einem Krieg zwischen zwei Weltmächten, der NATO und Russland.

Wir wollen nicht, dass Menschen Krieg erleben und ihre Heimat verlassen müssen.

Wir wollen keinen Krieg in der Ukraine und auch sonst nirgendwo!

Viel zu lange haben wir den Frieden in Europa als selbstverständlich angenommen und waren als Friedensbewegung zu schwach. Doch jetzt ist die Lage in Europa bedrohlicher als je zuvor seit Ende des zweiten Weltkriegs.

Daher gehen wir am Sonntag auf die Straße und fordern:

  • Nie wieder Krieg von Deutschem Boden aus
  • Keine Waffenlieferungen
  • Entspannungspolitik und Kompromisse statt Säbelrasseln und Fingerzeige

Schließt euch uns am Sonntag an.

Bei akuter Eskalation der Lage treffen wir uns am selben Tag um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz.

Bitte keine Länder- und Bündnisfahnen.

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Frauen für Frieden aktuell

Aus aktuellen Anlass haben die Frauen für Frieden Karlsruhe zwei Initiativen ergriffen deren Wortlaut wir hier veröffentlichen dürfen:

Logo Frauen für Frieden

Offener Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz

Exportverbot Drohnen-Zielerfassungssysteme

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz,

die Bundesregierung ist mit einer Sperrminorität von 25,1% an der Firma „Hensoldt” beteiligt, die über ihre südafrikanische Tochterfirma Zielerfassungssysteme für bewaffnete Drohnen an die Türkei liefert.

Die Recherche beim ZDF hat das Magazin „Frontal“ gemacht, wo auf der ZDF-Homepage alle Details nachzulesen sind unter:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/kampfdrohnen-tuerkei-hensoldt-100.html

Aserbaidschan setzte die türkische Kampfdrohne Bayraktar TB 2 vor einem Jahr im Konflikt mit Armenien kriegsentscheidend ein. Seitdem ist diese Drohne sehr begehrt.

Die Türkei hat diese Drohnen inzwischen mit den deutschen Zielerfassungssystemen unter anderem an die Ukraine verkauft, deren Regierung diese auch bereits eingesetzt hat, z.B. gegen eine prorussische Stellung im Donbass.

Dieses Ereignis im Herbst letzten Jahres hat Russland aufgeschreckt und erheblich zur aktuellen Verschärfung der Lage zwischen der Ukraine und Russland beigetragen.

Die Bundesregierung hat es unseres Erachtens selbst in der Hand, über ihre Sperrminorität bei der Firma „Hensoldt“, den Ukraine-Konflikt – möglicherweise auch den Konflikt im Jemen – bezüglich eines wichtigen militärischen Aspektes an einem wichtigen Punkt zukünftig zu entschärfen.

Daher fordern wir Sie auf, zum nächstmöglichen Zeitpunkt den weiteren Export dieser Zielerfassungssysteme zu unterbinden.

Um eine weitere Eskalation zu vermeiden, bitten wir Sie ebenfalls, auch keine anderen Rüstungsgüter an die Ukraine zu liefern und hier bei einem klaren Kurs zu bleiben.

Zur Entschärfung des Konfliktes sehen wir den Dialog über das Normandie-Format als den geeigneten Weg an, ebenso die verstärkte Einbindung der OSZE, der in den letzten Jahren eine wichtige deeskalierende Aufgabe zukam.

Mit friedlichen und zugleich freundlichen Grüßen

Frauen für Frieden Karlsruhe

Wer sind Frauen für Frieden Karlsruhe?

Die Frauengruppe besteht in Karlsruhe seit rund 42 Jahren. Sie hat sich 1980 im Anschluss an die Weltfrauenkonferenz der UNO in Kopenhagen gegründet. 

Frauen für Frieden erarbeiten Themen wie Gewalt in der Sprache, strukturelle und alltägliche Gewalt, Friedenserziehung, gewaltfreie Aktion, Frauen und Militär. Sie informieren sich über Waffensysteme und beteiligen sich an der Diskussion über Alternativen zu militärischen Strategien. Sie unterstützen das Szenario „Sicherheit neu denken“, das die Evangelische Landeskirche in Baden entwickelt hat. 

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Solidarität statt Festung Europa

Kurzfristiger Hinweis auf den bundesweiten Aktionstag #NoLagerNowhere am Samstag, 9. Oktober 1921.

Veranstaltungen in Karlsruhe:

Flyer Aktionstag #NoLagerNowhere In Karlsruhe

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Sonstiges

Aktuelles via Twitter

In Ergänzung zu unserem Informationsangebot veröffentlichen wir aktuelle Infos jetzt auch auf Twitter, bitte folgt

@FriedensbKA

Screenshot erster Tweet Friedensbündnis Karlsruhe

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Bundestagskandidat*innen live und im Stream

„Weiterhin immer mehr Rüstungsausgaben oder Sicherheit neu denken? – Bundestagskandidat*innen antworten auf Fragen und Vorschläge aus der Friedensbewegung“

Livestream der Diskussionsveranstaltung am 7. September zur Bundestagswahl im Kulturzentrum Tollhaus in Karlsruhe

Dr. Monika Bossung-Winkler (pax christi Diözesanverband Speyer) stellt zu Beginn das Szenario „Sicherheit neu denken! – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“ vor.


Im Anschluss diskutieren die Karlsruher Bundestagskandidat:innen

Zoe Mayer (Bündnis90/ die Grünen, Vorsitzende der Grünen Gemeinderatsfraktion), 

Parsa Marvi (SPD, Vorsitzender der SPD Gemeinderatsfraktion) und

Michel Brandt (die Linke, Mitglied des Bundestags seit 2017) mit  

Stefan Maaß (Arbeitsstelle Frieden der evangelischen Landeskirche Baden) und Stefan Lau (Deutsche Friedensgesellschaft–Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen DFG-VK Karlsruhe.

Zum Szenario „Sicherheit neu denken“ finden sich weitere Informationen auf der Internetseite: https://www.sicherheitneudenken.de/

YouTube-Link zur Veranstaltung:

YouTube Link

Über die Veranstaltung wurde auch in den BNN berichtet.

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Impressionen vom Antikriegstag 2021

Stand Friedensbündnis Antikriegstag
Peace-Zeichen Antikriegstag 2021

Redebeiträge zum Antikriegstag, teilweise auf der Kundgebung gehalten, teilweise schriftlich eingereicht:

Rede von Dieter Bürk, DBG

Rede von Stefan Lau, DFG/VK

Rede von Regina Schmidt-Kühner, Naturfreunde

Rede von Jens Kany, VVN

Rede Klimacamp

Rede Internationalistische Linke

Rede SDAJ

Über den Antikriegstag 2021 wurde auch in den BNN berichtet

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Sicherheit neu Denken

„Weiterhin immer mehr Rüstungsausgaben oder Sicherheit neu denken?“ Bundestagskandidat:innen antworten auf Fragen und Vorschläge aus der Friedensbewegung am 7. September um 19.30 Uhr im Tollhaus Karlsruhe Eintritt frei;  die Veranstaltung wird auch gestreamt!

Sollen für die Bundeswehr neue Sturmgewehre und neue Kampfbomber angeschafft werden?

 Sollen die Militärausgaben im Bundeshaushalt bis 2024 tatsächlich auf zwei Prozent des Bruttosozialprodukts gesteigert werden, wie dies die Bundesregierung im Jahr 2014 der NATO zugesagt hatte? 

Soll die Bundeswehr sich nach der gescheiterten militärischen Intervention in Afghanistan weiterhin an Auslandseinsätzen beteiligen? 

Soll sich die Bundesregierung mit ihren europäischen Partnern weiterhin für eine zunehmend militärische Rolle der Europäischen Union engagieren? 

Soll Deutschland über den Einsatz von Atomwaffen mitentscheiden oder endlich dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten?

Wie kann eine zivile Perspektive für die Bundesrepublik aussehen? Wir stellen das Szenario mit dem Titel „Sicherheit neu denken! – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“ vor. „Sicherheit neu denken“ stellt die Effizienz militärischer Verteidigung infrage und entwickelt ein Konzept für eine Friedenspolitik auf der Basis von Gewaltfreiheit und Konfliktmanagement. Frei werdende Ressourcen könnten beispielsweise zur Katastrophenbekämpfung, Armutsbekämpfung und für eine wirksame Klimaschutzpolitik eingesetzt werden und so zur Konfliktminderung beitragen.

eingeladen sind:

Michel Brandt, die Linke, Mitglied des Bundestags seit 2017,
Kandidat im Wahlkreis Karlsruhe Stadt, www.michelbrandt.de

Parsa Marvi, SPD, Vorsitzender der SPD Gemeinderatsfraktion,
Kandidat im Wahlkreis Karlsruhe Stadt, www.marvi2021.de

Zoe Mayer, Bündnis90/ die Grünen, Vorsitzende der Grünen Gemeinderatsfraktion,
Kandidatin im Wahlkreis Karlsruhe Stadt, www.zoe-mayer.de

Michael Theurer, FDP, Bundestagsabgeordneter seit 2017, angefragt,
Kandidat im Wahlkreis Karlsruhe Stadt, www.michaeltheurer.eu

Ingo Wellenreuther, CDU, Bundestagsabgeordneter seit 2002, angefragt,
Kandidat im Wahlkreis Karlsruhe Stadt,  www.ingo-wellenreuther.de

Vorstellung „Sicherheit neu denken! – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“
Dr. Monika Bossung-Winkler, pax christi Diözesanverband Speyer


 Diskussionsleitung und Moderation:

Stefan Maaß, Arbeitsstelle Frieden der evangelischen Landeskirche Baden und Stefan Lau, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) Karlsruhe

Weitere Informationen:

www.sicherheitneudenken.de 

www.arbeitsstelle-frieden.de 

www.dfg-vk.de

www.tollhaus.de

Eine Veranstaltung der Arbeitsstelle Frieden der evangelischen Landeskirche in Baden und der Gruppe Karlsruhe der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) in Zusammenarbeit mit dem Tollhaus

Flyer zur Veranstaltung

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Afghanistan – Luftbrücke jetzt

Impressionen von der Demonstration am 20. August auf KA News und Bilder von der Auftaktkundgebung hier:

Auftaktkundgebung Luftbrücke nach Afghanistan jetzt
Auftaktkundgebung Luftbrücke nach Afghanistan jetzt

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