Aktuell

Die Bundesregierung schlägt den Sozialstaat kurz und klein, während sie für Rüstung unbegrenzt Geld verpulvert. DAGEGEN PROTESTIEREN WIR!

In Karlsruhe hat sich ein Bündnis von ver.di und vielen gesellschaftlichen Gruppen gegen den Sozialkahlschlag gebildet.

Am 10. Juni veranstaltet das Bündnis eine Demonstration mit Kundgebung vom ver.di-Haus zum Marktplatz.

Das Friedensbündnis beteiligt sich im Anschluss an seine Mahnwache, die diesmal extra eine Stunde früher ab 16:00 Uhr beginnt.

STOPP Ramstein

Friedenswoche 20. – 28. Juni 2026

DEMONSTRATION 27. Juni 2026

AUFRUF

Treffen und Mahnwachen vom Friedensbündnis

Treffen

Das Friedensbündnis trifft sich immer am dritten Mittwoch des Monats um 18:30 Uhr im Roten Stern im Gewerbehof, Steinstraße 23 (beim Lidellplatz)

Bei der ersten Teilnahme gerne vorher anmelden unter

aktive(ät)friedensbuendnis-ka.de

Mahnwache Durlach, Schlossplatz

Die stille Mahnwache für Frieden und Menschenrechte in Durlach seit 2018 findet immer am ersten Dienstag des Monats zwischen 17:00 und 18:15 Uhr am Schlossplatz statt.

Thematisch passende Transparente sind willkommen, auf Werbung für Parteien bitten wir zu verzichten.

Die nächste Mahnwache findet statt am Dienstag, den 2. Juni 2026, 17:00 bis 18:15 Uhr.

Mahnwache Karlsruhe, Kaiserstraße/Ecke Lammstraße

Seit 2025 führt das Friedensbündnis Karlsruhe immer am zweiten Mittwoch des Monats eine Mahnwache zwischen 17:00 und 18:00 Uhr durch, Ort: Kaiserstraße/Lammstraße beim Jungbrunnen.

Am 10. Juni jedoch 16:00 – 17:00 Uhr. Wir beteiligen uns nämlich am Protest von ver.di und dem Bündnis für Bewahrung des Sozialstaates gegen die Sozialabbaupolitik der Bundesregierung bei gleichzeitig grenzenloser uferloser Aufrüstung, Beginn 17:00 Uhr.

Thematisch passende Transparente sind willkommen, auf Werbung für Parteien bitten wir zu verzichten. Querdenker:innen sind unerwünscht.

Die nächste Mahnwache ist am Mittwoch, 10. Juni 2026,  17:00 bis 18:00 Uhr

Mahnwache auf dem Marktplatz im Mai 2025

Für die gemeinsame Anreise per Bahn zum Ostermarsch nach Stuttgart am Samstag, 4. April 2026 ist Treffpunkt im Hauptbahnhof Karlsruhe um 10:15 für Fahrt mit RE Abfahrt 10:32 Uhr, Ankunft in Stuttgart 11.25 Uhr.

Berliner Appell:

Gegen neue Mittelstreckenwaffen
und für eine friedliche Welt

Wir leben im gefährlichsten Jahrzehnt seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Gefahr, in einen atomaren Abgrund zu taumeln oder durch einen konventionellen Krieg umzukommen, ist real. An dieser Weggabelung stehen wir für eine friedliche und solidarische Welt der Gemeinsamen Sicherheit, Solidarität und Nachhaltigkeit für alle Menschen.

Wir sagen Nein zur Aufstellung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland.

Die geplanten Hyperschallraketen Dark Eagle steigern die Spannungen und sind insbesondere für Deutschland eine Gefahr, zum Ziel eines Präventivangriffs zu werden. Überdies fördern die geringen Vorwarnzeiten das Risiko von Fehlreaktionen.

Die Stationierung wurde ohne jede öffentliche und parlamentarische Diskussion entschieden. Abrüstungsverhandlungen sind nicht vorgesehen. Wir bleiben dabei, Konflikte und Rivalitäten nicht militärisch zu lösen, sondern alles zu tun, Kriege zu vermeiden oder zu beenden. Dieser Aufgabe darf sich niemand entziehen. 

Zur Webseite Berliner Appell und zur online-Unterschrift

Unterschriftensammlung auch auf der Mahnwache am Marktplatz

Antikriegstag 1. September 2025

Eindrücke vom Antikriegstag am 1. September 2025 auf dem Schlossplatz

Das Gedächtnis der Menschheit

von Bertolt Brecht,  Schriftstellerkongress 1952 für den Frieden und gegen die Nuklearrüstung

Das Gedächtnis der Menschheit
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
Ihre Vorstellungsgabe für kommende
Leiden ist fast noch geringer.
Die Beschreibungen, die der New Yorker von den Gräueln der Atombombe erhielt, schreckten ihn anscheinend nur wenig.
Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen, und doch zögert er, die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben.
Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen  vergessen.
Der Regen von gestern macht uns nicht nass, sagen viele.
Diese Abgestumpftheit ist es, die wir zu bekämpfen haben, ihr äußerster Grad ist der Tod.

Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote, wie Leute, die schon hinter sich haben, was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.
Und doch wird nichts mich davon überzeugen, dass es aussichtslos ist, der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.
Lasst uns das tausendmal  Gesagte immer wieder sagen,
damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!
Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden

6. und 9. August 1945 – Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki