Archiv der Kategorie: Aktionen

Unter der Kategorie “Aktionen” können registrierte Aktive Fotos (bitte nur mit Zustimmung der Fotografierten und ohne Tags!) und Berichte von Aktionen veröffentlichen.

Impressionen vom Antikriegstag 2021

Stand Friedensbündnis Antikriegstag
Peace-Zeichen Antikriegstag 2021

Redebeiträge zum Antikriegstag, teilweise auf der Kundgebung gehalten, teilweise schriftlich eingereicht:

Rede von Dieter Bürk, DBG

Rede von Stefan Lau, DFG/VK

Rede von Regina Schmidt-Kühner, Naturfreunde

Rede von Jens Kany, VVN

Rede Klimacamp

Rede Internationalistische Linke

Rede SDAJ

Über den Antikriegstag 2021 wurde auch in den BNN berichtet

Sicherheit neu Denken

“Weiterhin immer mehr Rüstungsausgaben oder Sicherheit neu denken?“ Bundestagskandidat:innen antworten auf Fragen und Vorschläge aus der Friedensbewegung am 7. September um 19.30 Uhr im Tollhaus Karlsruhe Eintritt frei;  die Veranstaltung wird auch gestreamt!

Sollen für die Bundeswehr neue Sturmgewehre und neue Kampfbomber angeschafft werden?

 Sollen die Militärausgaben im Bundeshaushalt bis 2024 tatsächlich auf zwei Prozent des Bruttosozialprodukts gesteigert werden, wie dies die Bundesregierung im Jahr 2014 der NATO zugesagt hatte? 

Soll die Bundeswehr sich nach der gescheiterten militärischen Intervention in Afghanistan weiterhin an Auslandseinsätzen beteiligen? 

Soll sich die Bundesregierung mit ihren europäischen Partnern weiterhin für eine zunehmend militärische Rolle der Europäischen Union engagieren? 

Soll Deutschland über den Einsatz von Atomwaffen mitentscheiden oder endlich dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten?

Wie kann eine zivile Perspektive für die Bundesrepublik aussehen? Wir stellen das Szenario mit dem Titel „Sicherheit neu denken! – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“ vor. „Sicherheit neu denken“ stellt die Effizienz militärischer Verteidigung infrage und entwickelt ein Konzept für eine Friedenspolitik auf der Basis von Gewaltfreiheit und Konfliktmanagement. Frei werdende Ressourcen könnten beispielsweise zur Katastrophenbekämpfung, Armutsbekämpfung und für eine wirksame Klimaschutzpolitik eingesetzt werden und so zur Konfliktminderung beitragen.

eingeladen sind:

Michel Brandt, die Linke, Mitglied des Bundestags seit 2017,
Kandidat im Wahlkreis Karlsruhe Stadt, www.michelbrandt.de

Parsa Marvi, SPD, Vorsitzender der SPD Gemeinderatsfraktion,
Kandidat im Wahlkreis Karlsruhe Stadt, www.marvi2021.de

Zoe Mayer, Bündnis90/ die Grünen, Vorsitzende der Grünen Gemeinderatsfraktion,
Kandidatin im Wahlkreis Karlsruhe Stadt, www.zoe-mayer.de

Michael Theurer, FDP, Bundestagsabgeordneter seit 2017, angefragt,
Kandidat im Wahlkreis Karlsruhe Stadt, www.michaeltheurer.eu

Ingo Wellenreuther, CDU, Bundestagsabgeordneter seit 2002, angefragt,
Kandidat im Wahlkreis Karlsruhe Stadt,  www.ingo-wellenreuther.de

Vorstellung „Sicherheit neu denken! – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“
Dr. Monika Bossung-Winkler, pax christi Diözesanverband Speyer


 Diskussionsleitung und Moderation:

Stefan Maaß, Arbeitsstelle Frieden der evangelischen Landeskirche Baden und Stefan Lau, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) Karlsruhe

Weitere Informationen:

www.sicherheitneudenken.de 

www.arbeitsstelle-frieden.de 

www.dfg-vk.de

www.tollhaus.de

Eine Veranstaltung der Arbeitsstelle Frieden der evangelischen Landeskirche in Baden und der Gruppe Karlsruhe der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) in Zusammenarbeit mit dem Tollhaus

Flyer zur Veranstaltung

Jubiläum Mahnwache Durlach

Schon drei Jahre allmonatlich Mahnwache für Frieden, Demokratie und Menschenrechte in Durlach am Schlossplatz, immer am ersten Dienstag des Monats ab 17:00 Uhr. Impressionen vom Jubiläum:

Foto der Mahnwache mit allen Aktiven

Wie immer sprechen bei dieser Mahnwache die Schilder. Es werden keine Flyer aktiv verteilt, sondern die Teilnehmenden warten, bis Passant*innen das Gespräch suchen:

Am Anfang waren wir noch nicht so zahlreich, aber das hat auch Vorteile, Passant*innnen fällt es leichter, auf einzelne mit Fragen und Kommentaren zuzugehen.

Die Zitate auf den Schildern regen ja auch wirklich zum Nachdenken und/oder Diskutieren an:

Bei strahlend schönem Wetter verging die Mahnwachen-Stunde wie im Flug, ein gelungenes Jubiläum, und alle Beteiligten sind gespannt, ob aus den durchgeführten Interviews ein Pressebericht wird, denn wir dann natürlich auch hier verlinken.

Nachtrag:

Nach Abschluss der Mahnwache hat Ian dann noch verraten, war für ein T-Shirt er hinter dem Schild trägt und warum er

“Team Todenhöfer- Die Gerechtigkeitspartei”

für eine gute friedenspolitische Idee hält.

Da gehen die Meinungen im Friedensbündnis und bei den Mahnwachen-Aktiven auseinander, aber mit dem Thema Bundestagswahl insgesamt und als Anlass für friedenspolitische Aktionen wird sich das Friedensbündnis auf den nächsten Sitzungen bestimmt befassen.

Foto zum Nachtrag

Presseberichterstattung zur Jubiläumsmahnwache

Atomwaffen verbieten

22. Januar 2021 – der Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft

Dies ist der Beginn vom Ende der Atomwaffen! – Sicherheit neu denken

Streaming-Veranstaltung der DFG-VK Karlsruhe und des Forum Friedensethik in der evangelischen Landeskirche Baden aus der Kinemathek Karlsruhe.

Nachdem im letzten Herbst mit Honduras der 50. Staat den Atomwaffenverbotsvertrag ratifiziert hat, tritt der Vertrag am 22. Januar 2021 in Kraft. Der Atomwaffenverbotsvertrag verbietet allen beigetretenen Staaten Produktion, Besitz, Stationierung und Einsatz von Nuklearwaffen. Damit bildet dieser Vertrag ein wesentliches Element auf dem Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen. Wie schon mit den chemischen und biologischen Waffen geschehen, steht nun die Ächtung der Atomwaffen auf der politischen Agenda der Weltgemeinschaft. Das Zustandekommen des Atomwaffenverbotsvertrags ist auch und vor allem ein großer Erfolg der vielen Initiativen und Organisationen, die sich im ICAN-Bündnis, der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, zusammengeschlossen haben. ICAN ist ein Bündnis von über 500 Organisationen in über hundert Ländern, in dem tausende von Menschen aktiv mitarbeiten. Auch die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und das Forum Friedensethik in der evangelischen Landeskirche Baden sind Mitglied von ICAN, Grund genug auch in Karlsruhe das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrags zu feiern und die Bundesregierung erneut aufzufordern dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. 

Gefordert wird dies auch von 56 ehemaligen Außen- und Verteidigungspolitikern aus verschiedenen NATO-Staaten und Japan in einer gemeinsamen Erklärung vom 21.9.2020, in der sie ihre Regierungen und Parlamente auffordern, dem Verbotsvertrag beizutreten. Diese Erklärung wurde unter anderem von den ehemaligen NATO-Generalsekretären Javier Solana und Willy Claes unterschrieben. Es ist also an der Zeit, dass die Bundesregierung in der nuklearen Abrüstung voranschreitet, dem Verbotsvertrag beitritt, den Abzug der Atombomben aus Büchel veranlasst und die Nukleare Teilhabe in der NATO aufgibt.

Unterstützt wird die Veranstaltung von Dr. Frank Mentrup, dem Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und Mayor for Peace. Der Karlsruher Gemeinderat hat mit großer Mehrheit den ICAN-Städteappell unterzeichnet, der die Bundesregierung auffordert dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Roland Blach (Landesgeschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg) und Andreas Zumach, UN-Korrespondent der taz, beleuchten die Bedeutung des Atomwaffenverbotsvertrages für die internationalen Beziehungen und Stefan Maaß, der Friedensbeauftragte der evangelischen Landeskirche in Baden, stellt das von ihm mitentwickelte Szenario „Sicherheit neu denken“ vor, mit dem in realistischen Einzelschritten die militärische Sicherheitslogik überwunden werden kann hin zu einem gerechten auf Ausgleich beruhendem internationalen Sicherheitssystem zwischen den Staaten. Die aus Hiroshima stammende Pianistin Eriko Takezawa-Friedrich und der Trompeter Reinhold Friedrich sorgen für die musikalischen Beiträge der Veranstaltung, die ab dem 22. Januar ab 12.00 Uhr auf der Internetseite der Kinemathek Karlsruhe angeschaut werden kann: www.kinemathek-karlsruhe.de

Ostermarsch 2021

Zur Vorbereitung des zentralen Ostermarsches in Stuttgart wurde am 9. Dezember 2020 auf Einladung des Friedensnetzes vereinbart:

Neben regionalen Ostermärschen in Baden-Württemberg soll wieder in Stuttgart ein zentraler Ostermarsch stattfinden, dieses Mal am Samstag, 3. April 2021. Er wird als Marsch und Kundgebung in Präsenz geplant.

Das nächste Treffen zur Vorbereitung des Ostermarsches findet am 5. Januar 2021 um 19 Uhr virtuell statt.

Bis dahin wird ein Entwurf für einen Aufruf erarbeitet, zu dem in der Diskussion Stichworte genannt wurden:

  • Lockdown für Rüstung und Krieg
  • Rüstung und Umwelt
  • Rüstungshaushalt und Kriegsgefahr
  • Aufrüstung und Atomwaffen
  • globale Zusammenhänge.

Wesentliche Bündnispartner für die Friedensbewegung sind traditionell Gewerkschaften, Christen, Frieden schaffen ohne Waffen, politische Friedenskräfte in und außerhalb des Bundestages, Jugend und Umwelt.

Über Aufruf, nähere Planungen des Ablaufs, RednerInnen und Musik wird beim nächsten Treffen beraten.